der Physik und Chemie erhalten haben,dem Ackerbau nichts zu Theil geworbenist, sondern daß dieser beinahe in dem näm-lichen Zustande bleibt in welchem er vorzweitausend Jahren war.
Ich mögte die Warheit dieser Bemer-kung zwar nicht in ihrem ganzen Umfangegelten lassen, weil man, um sie zu wider-legen nur die Schriften eines Kalo, Ko-lumella oder Plinius mit neuern Werken,oder noch besser, mit dem neuern Verfah-ren unserer beßten Landwirthschafter zuvergleichen braucht; allein man muß dochzugeben, daß schwankende und zufällige Er-fahrungen, weit mehr zu dem gegenwärti-gen blühenden Zustande dieser Kunst bci-getragen haben, als allgemeine Grundsätzedie aus unseren seit kurzen erlangtenKenntnissen über den Proceß der Vegetationoder der Beschaffenheit des Bodens her-geleitct sind; indessen kann die so zufälligerlangte Geschicklichkeit nur einseitig und
gemei-