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Ueber Glück und Sieg der Gottlosen
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§9

wohl. Aber es gilt keine Meynmigen, esgilt die Wahrheit, es ist die Sache derMenschheit, die Sache des Christenthums imKampfe gegen Jrrthum und Lüge. Wer da-her diesem Kriege durch einen gewöhnlichenFrieden ein baldiges Ende wünschet, derhat die Zeichen seiner Zeit nicht geprüfet,der kennet die Wahrheit und die Folgen dessiegenden Unglaubens nicht, kennet nicht dasInteresse der Menschheit, ist gleichgültig ge-gen die Ehre Gottes und Christi. Wenndieses geschähe (Wer beten kann, bete, daßes nicht geschehet!) daß die französische Re-bellion gegen Gott und Ordnung und Wahr-heit — als rechtmassig anerkannt würde,und es nun, der schon getauschten Mengein ihrem verkehrten Sinn gleichsam vom

Him-

*) Es ist jezt allgemein die Sprache, oder doch dieLust und Gesinnung der Christen, wie die derJuden zu Autiochus Zeiten. „ Lasset uns einen„Bund machen mit de» Heyden umher und ihre„Gottesdienste annehmen, denn wir haben viel„leiden müssen, seit der Zeit, da wir uns wi-„der die Heyden gcsczt haben." r.B d. Makk.,, ,2. Und wenn dieser Wunsch und Vor-schlag in Erfüllung geht, so wird er bey unsdie nehmlichen Folgen haben, die er bey denJuden hatte.