EINGANG DIS PUECHS.
VON ainem altn lang wolherkomen edln namen undgeschleckt ist erkorn ain kint, des namen in der tauf Jerggeschöpft, und seinen zuenam von den eitern von Schauburguf in komen. Derselb Jerg von Schaunburg für gar ain tapfernernstlichn kriegsman geacht und gehaltn. Derselb von Schaun-burg hat mit Barbara seiner ehelichn gemahel etliche vil sönund töchter geborn, under denselben ainen son gehabt, derHans von Schaunburg gehaißen, welcher sich in seiner jugentzu der reiterei und kriegsleufen getan, darin berumbt undgeacht worden, hat sich begeben, das der, mit herzogen Frid-richn von Sachsn, den erstn dis stambs curfürsten, gegenden ketzern und ungläubigen in die cron zu Behaimb gezogen,in [4 b ] mainung dieselben ketzer von irem Unglauben zu brin-gen, aber aus widersetzung derselben sich ain merklicher veld-streit zwischn gedachtn herzogn und den Behemen vor Brugkbegeben, in demselben got der almachtig (als er gewondlichtuet) den seinen geholfen, das der h erzog löblich gesigt unddie ketzer geschlagen, hat sich der obgemelt von Schaum-burg so wol gehalten, das er mit wird der ritterlichn ehrn,von den sigenden fürsten geziert, in solclin ritterlichn ordenist durch her Hansen von Schaunberg angefangen der weis-hait zu pflegen, das er nit allein in kriegs, sonder auch inder weishait, lant und leut zu regiern, bürgerlich Sachen unddas recht zu treiben, so fürbintlich worden, das er in grossenfürstentumben zu hofmaister und regenten gesetzt, von denvon aller loblichister säliger gedechtnüs kaiser Fridrichs wei-lund unsers allergnadigistn hern liegst verscbiden an seinerkaiserlichn majestat hof gevordert, von welicher im auch inkriegs und andern sachn großer bevelhe geschehen, in dem-selben er manche weite rais hat tun miießen, und sonderlichso ist er in das Frieslant geschickt worden, alda er an stat