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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
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Stoffe unleugbar ift, und hier die Berechnung mitden Verfuchen fo genau übereinftimmt, als bey Ver-gleichungen der Theorie mit der Erfahrung; kaumerwartet werden kanu,-,.fo laßen fich hier folgendeGefetze feftftellen:

1. Die Wärmecapacität der einfachen Gafe ftelitbey gleichen [Gewichten mit ihren Dichtigkeiten inumgekehrtem Verhältniffe.

2. Die Wärmecapacität der zufannnengefetztenelaftifchen Fliiffigkeiten ftteht mit der Wärmecapaci-tät ihrer Beftandtheile und deren Ausdehnung irn ge-raden Verhältniffe.

Daraus folgt:

1. Dafs alle einfachen Gafe bey gleichen Volu-men eine gleiche Wärmecapacität befitzen.

2. Dafs in den ziifanunengetzten elaftifchenFliiffigkeiten bey gleichen Volumen die Wärmecapa-cität ein Product ift aus den Wärmecapacitäten derBeftandtheile und deren Ausdehnung.

In dem vorigen Abfchnitte ift aber gezeigtworden, dafs die Dichtigkeit der elaftifch-flüffigeneinfachen Stoffe zu ihrer Sauerftoffcapacität unddiefe wieder zu ihrem chemifclien Werthe im umge-kehrten Verhältniffe, mithin die Dichtigkeit derStoffe zu ihrem chemifclien Werthe im geraden Ver-hältniffe fteht; daraus folgt für die Wärmecapacitätder einfachen Stoffe bey gleichen Gewichten:

1. dafs die Wärmecapacitäten mit den Sauer-ftoffcapacitäten im geraden Verhältniffe ftehen,

2. Dafs die Wärmecapacitäten fich umgekehrtverhalten wie die ftöcbiometrifchen Werthe *).

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*) Bezeichnen wir die Wärmecapacitäten zweyer Stoffe mitc und G, ihre fpecififchen Gewichte mit p, P, ihre Sauer-