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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
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| fteht die Luft, dem Gewichte nach aus Stickgas

1 un d -JL- Sauerftoffgas, und dem aufgeftellten Gefetzezu Folge beträgt die fpecififche Wärme des Stickga-| fes 1,14285 denSauerftoff alsEinheit gefetzt: es wirdalfo die fpec. Wärme der einzelnen Beftandtheile; folgende feyn:

Spec. W. des Stickftoffs = ~ X 1,1426 0,9350

des Sauerftoffs =: X 1 jOooo = 0,18 18

! 1,1x68

j Hiernach beträgt die fpec. Wärme der Luft 1,1168' im Verhältnifs zum Sauerftoffgafe. Nach Dela-roche und Berard 1,1304.

I Wenn aber in chemifchen Verbindungen der

Gafe ein Beftandtheil ausgedehnt wird, fo mufs dieurfprüngliche fpec. Wärme deffelben fich erhöhen:dafs diefs gefchehe, zeigen die fpec. Wärmen desoxydirten Stickgafes und des Wafferdunftes.

Ein Maafs Stickgas bildet mit einem halbenMaafse Sauerftoffgas fein Maafs oxydirtes Stickgas;hier ift die Ausdehnung des Stickgafes nicht verän-; dert, aber der Sauerftoff uin das Doppelte feinesRaums ausgedehnt worden; in dem oxydirten Gafemufs fich alfo die einfache fpecififche Wärme desj Stickgafes und die doppelte des Sauerftoffgafes wie-! der finden, und da das oxydirte Stickgas aus ~

, Stick ft off und Sauerftoff zufammengefetzt ift, fo

1 wird die fpec. Wärme deffelben folgende feyn :

Spec. W. des Stickftoffs ~ X 1,1428 = 0,7272

des Sauerftoffs = 2 X T 4 r X 1 ~ 0,7272

D4554

Nach Delaroche und Berard 1,0033. Hier! trifft die Rechnung weniger mit Verfuchen zufam-men , als in der folgenden Ausmittelung der fpec.Wärme des Wafferdunftes.

Mein ecke chem. Mefsk . 11.

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