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liaben , die Grundlage ohne Aenderung ihres Volu-mens den Sauerftoff in lieh auf; es ntufs alfo das fpec.Gewicht des gasförmigen Halogenoxyduls genau dieSumme feyn von dein Gewichte eines Maalses Halo-gen und des in dem Halogenoxydul befindlichenSauerftoffs:
I M. Halogengas — 2,25~ M. Sauerltoffgas — 0,50Halogenoxydul — 2,75
oder 3,055 die atmosphärifche Luft als Einheit ge-gefetzt. Nach D avy 2,409.
9. Eine Halogenfüure , welche zwifchen derhalogenigen Säure und der eigentlichen Halogenlau-re ein Mittel ift, und nach Davy*) aus 1 Maa-fse Halogen und 2 Maalsen Sauerltoffgas befteht,entfpricht in ihrer Zufammenfetzung den orangefarb-nen falpetrigen Dämpfen. Bey der Zerletzung ver-wandeln fielt 2 Maafse diefes halogeniäuren Gafes in3 Maafse, aus 2 M. Sauerltoffgas und 1 M. Halogen-gas beftehend. Es ift alfo diefes Gas in Hinficht fei-nes DichtigkeitsverhältnilTes als ein Gegenfatz desHalogenoxyduls zu betrachten: fo wie in dem Halo-genoxydul das Halogen ohne Aenderung feines Vo-lums den Sauerftoff in fielt aufnimmt, fo nimmt indiefer Halogenfäure, worin der Sauerftoff vorwaltet,das Sauerftoffgas das Halogen in fielt auf, ohne fei-ne normale Dichtigkeit zu ändern. Diefemnachfindet man die Dichtigkeit diefes Gafes aus der Sum-me von den Gewichten eines Maafses Sauerftoffgasund eines halben Mafses Haloge,ngas.
1 M. Sauerftoffgas = 1,000\ M. Halogengas = 1,125
2,125.
M 2
*) Supplem. zum cliem. Würterlmclie. I. “55.