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dafs die chemifche Zahl der feften einfachen Kör-per gleich ift der Dichtigkeit der Körper dividirtdurch das Product ihrer Wärmecapacität und ihresSchmelzgrades.
Die chemifche Zahl giebt die Menge an, mitwelcher ein Körper mit einem andern eine Verbin-dung eingeht: es wird all’o durch das Verhältnifs, inwelchem die chemifche Zahl mit den erwähnten phy-ficalifchen Eigenfchaften der Körper ftelit, auchder Zufammentlang zwifchen der Capacität der Stof-fe für einander und zwifchen ihrer Gohärenz , ihrerDichtigkeit und ihrem Verhalten zur Wärme be-ftimmt.
Aus der chemifclien Zahl kann endlich auchdie Dichtigkeit der einfachen Körper und ihre fpeci-lifche Wärme in ihrem elaftifch - flüffigen Zuftandegefunden werden; mithin laffen fich aus dem Gege-benen die Avichtigften chemifclien und phyfifchenEigenfchaften der Körper in ihrem gegenfeitigen Zu-fainmenhange ableiten, und aus einander folgern.Nichts ift hier zufällig, vielmehr alles geordnet: jedeeinzelne chemifche oder phyficalifche Eigenfchaftträgt zu dem Wefen eines Stoffs bey, und die Ge-fammtheit feiner Eigenfchaften ftelit einen regelmä-fsig gegliederten Bau dar.
Der ernfte Naturforfcher, welcher die Dingein ihrem Zufatnmenhange ergreift, fleht in der Che-mie wie in der Phyfik aus wenigen Elementen undKräften anfangs einfache, aber aus deren wiederhol-ter Verbindung immer verwickeltere und fcheinbarwunderbare Erfcheinungen hervorgehen.