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Vorliegende Anordnung ift rein rfiemifcli, und,wie jede künftliche Claffification und Gattirung, dienicht das gefammte Wefen, fondern nur eine einzel-ne Eigenfchaft eines ±\aturkürpers als Eintheilungs-grund anniinmt, einfeitig* *): fje kann daher mit demoryctognoftifchen Syfteme nicht durchaus im Ein-klang ftehen **),
dere Kiefelkürper mit dreyfacher Grundlage, nicht, wie dioFormel angiebt, als beliebend aus drey verfchnjolzenen Sili-caten nngcfehen werden, da, nach den von ßerzelius felbftaufgeftelltcn electrochemifchcn Grundfätzen, jedes zulam-mengefetzte Fofiil aus :i Gliedern, welche wieder in zwcyGlieder und fo fort zerfallen, belicht, fo dafs, wenn die ein-zelnen Theile dieler Formel für den Glimmer übrigens rich-tig beftimmt lind, diefes Foffil vielmehr durch KSi -f-(FS -f- 12 AS) oder (KSi -f- FS) rj~ 12 AS puszudriicken feyumöchte.
*) Das botanische Sexualfyfcem ift einfeitig, wenn es z.iP. djeSalvien in die zweyte Claffe und nicht in die vierzehntei’tellt, wo lieh ihre übrigen nächften Verwandten befindenSo wie liier das erl'fe und wichtigftc gattireude Kennzeichen(Zahl der Staubfäden) aufhört, willentlich zu feyn ; fo kannauch in einem chemifchen Körper ein Hauptbefcandtlieil feh-len (oder von einem andern erfetzt feyn), ohne dafs in dem-felben wefentliche Aenderuqg feiner Cryftallifation und feinerübrigen Kennzeichen eintritt,
■**) Dafs die wiffenfchaftliehe Anordnung der Foflilien cliemi-fchen Grundfätzen nicht widerfprechen dürfe, und dafs eineClafiilication, worin das oryctognoftil'che und cryftallognofti-fche Syftem mit dem chemifchen zufammenfällt, möglichund das einzig w r ahre und natürliche fey, ift unleugbar, denndie Foffilien lind chemische Gebilde; auch verwirft kein Mi-neralog die Chemie, fondern appellirt nur in einzelnen Fäl-len an den befl'er unterrichteten Chemiker. Wiederum nuifsder Chemiker zugeben, dafs feiner Analyfe eine Subftanzentgehen kann, welche auf die Bildung eines Foflils einenwesentlichen fiinflul's geäul'sert haben mag, ja dafs ein Fofiilfeine eigenthiimlicbe Bildung erhalten haben kann durch eineSubftanz, die entweder niemals in (fondern pur neben)dem Fofiile gewefen, oder nach vollendeter Bildung ausge-fchieden worden, fo wie in einer Kupferlöfung ein Eifenftabnoch fortdauernde Fällung bewirkt, nachdem man denlelbenfehon heraus genommen hat. Zur vollfcändigeu Kenntnifsi ütlilelhafcer Follilieu inöehte daher wohl eine chemifche Un-terfuchuus der zimüchft beybrechenden Begleiter (oder derMatrix) nothwendiger feyn, als mau bisher geglaubt hat.(Ueberzeugt, dafs man über ein Fofiil-vorzüglich durch lei-pe Begleiter Auilchlufs erhält, . unteriuclife der Vgrf, puteg