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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
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den neutralen 'phosphorfauren Salzen die Säuren mitder Grundlage in der Menge verbunden, clafs derSauerftoff der erftern fich zum Sauerftoff der letz-tem verhält wie 5 zu 2. Ein Antlieil Phosphorfäu-re = 9, welcher 5Antheile Sauerftoff enthält, fetztalfo in einem neutralen Salze eine Menge Oxyd vor-aus, worin fich 1 Antb. Sauerftoff befinden. Ver-gleichen wir diefe Phosphorfalze mit den vorhin ab-,gehandelten Sauerftofffalzen, deren Säure 5 Malmehr Sauerftoff enthält, als die Grundlage, fo fin-den wir, dafs in der Säure der Phosphorfalze genauhalb Mal fo viel Sauerftoff vorkommt.

Bis jetzt find folgende Phosphorfalze beftimmt:

a. Ohne Waffer.

1 . Baf. phosphorf. Bittererde)

111 M« + 1

2 . Elftes Phosphorkalkfalz* **) )

I O + 11 -

Zweytes 11 - + 11 " -

Drittes 111 11

Viertes ***) IV - + 11 -

Fünftes V - + 11 -

Sechstes - **) VI - + 11 -

3 . Neutr. phosphorf. Natron *****)

II N + 1 -

Saures IV- + 111 -

7,5oo + 9,000

= S, 5 oo + 18,000= 7,000 + iS.ooo

io, 5 oo +18,000= 14,000 + 18,000== 17,500 + 18,000= 21,000 + iS,000

= 8,000 + 9,000= 16,000 27,000

*) Richter (.Gegenftände. X. 211) erhielt durch Th. koh-lenfaure Bittererde 5 a 5 Th. gegliihetes Phosphorbitterfalz.

**) DieTe Kalkfalze lind von Thotnfon (Anntils ofThilofophy.XL. S06.) analyfirt, womit Berzelius (Gilberts Anna-len. LIV. 01 f.) nicht ganz iibereinftimmt.

*) Die Knochenerde.

*") Apatit, mit Klaproth iibereinftimmend angegeben.

«....) nach Berzelius 17,67 N 1 + 20,33 +