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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
Entstehung
Seite
108
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Auch den Halogenfalzen, wie den Salpeterfal-zen, kann man durch Glühen den Sauerftoff nachund nach entziehen und dadurch eigentümlicheSalze gewinnen, worin die Säure nur 4; 3 ; 2 Maioder auch eben fo viel Sauerftoff als die Grundlageenthält. Unter diefen Salzen fcheinen diejenigen,worin die Säure 3 Anth. Sauerftoff enthält, die be-ftändigften, und häufig neben den halogenfauren Sal-zen lieh zu bilden. Sie find noch nicht unterfucht.

D. Jodinfaure Salze.

Die Jodinfalze verhalten fich, nach Gay - f-fac, in Hinficht ihrer Zufammenfetzung, wie dieHalogenfalze, in diefer Vorausfetzung und wenn,wie gezeigt, die Jodinfäure aus 1 5,500 Jodin und5,000 Sauerftoff befteht, find die ßeftandtheile dervon Gay - Lüffac unterrichten iodinfauren Salzenachftehende:

1. Jodinnatronfalz 1 N 1 -J- 1 4 > 000 ~f" 2o,5oo

2. kalifalz 1 K 1 + 1 - = 6,000 -f- 20,500 r

3. barytfalz 1 B 1 -f- L - 8,5oo 20 , 5 oo

4- zinkfalz 1 O 1 + 1 - = 5 ,000 + 2 o, 5 oo

E. Phosphorfaure Salze.

DiePhosphorfäure befteht aus i Anth. Phosphorund 5 Anth. Sauerftoff und verhält fich daher, inHiiificht ihrer Zufammenfetzung, wie die Säuren dervorigen Sauerftofffalze. Allein die Phosphorfalzefind in ihrer Gonftitation von den vorigen verfcliie-den. Die grofse Zahl der Abänderungen dieferSalze macht es fchwierig, aus denfelben die neutra-len heraus zu finden; wenn man aber das am häufig-ften vorkommende und das beftändisdte Verhältnifszwifchen der Phosphorfaure und der Grundlage,hier wo Reagentien nicht entfeheiden können, fürein Zeichen der Neutralifation halten darf, fo find in