227
In Procenten
Nach der Berechnung Nach Berzelius
Kalk erde
3«’2
38
Waffer
1 2,1
1 2
Oxalfäure
49,7
50
100,0.
100.
Die Berechnung findet vorzugsweife in den ba-fifchen Salzen, dafs der Waffergehalt derfelben nichtallein das Hydrat-, l'ondern auch das Gryftallwafferangiebt, wovon lieh zahlreiche Beweife unter denvorhin conftruirten Salzen finden. Z. ß. das Eilen-pecherz S. 119; das bafifche fchwefelfaure Kupfer-oxyd S. 120; der Brechweinftein S. 192. Es folgthier noch die Berechnung des \VaiTergehalts einesbefonders merkwürdigen Salzes.
BaßJches Kupfer 2 M. ~ 16,000 Gew.jalzfaures | Halogen 2 M." 4,4.70 Gew.
Kupfer- Oxygeii 3 M. = 3,000 Gew.
oxyd- I Wafler ilt.~ 1,133 Gew. (zur Salzbildung dienend)Hydrat Waffer 3 IS1. = 3,399 Gew. (das Hydrat bildend)28,002 Gew.
Da der Gehalt diefes Salzes, des Kupferfandes,ohne Waller fchon oben S. 09 berechnet worden, foift hier nur die Berechnung des Waffergehalts hinzuzu fügen.
Wenn fämmtliches Waffer hier in Rechnunggezogen wird, fo erhält man genau die Waffermenge,welche Klaprgth in dem Kupferfande findet.
2 8 : 4 > 53 . • • — 100 : 16,89«
Klaproth giebt {6,9 Pc. Waffer an.
Von dem Waffergehalte hangt oft die Abände-rung der Cryftallifation eines Salzes ab. NachDavy enthält der fafrige Ammoniakfalpeter §,2 Pc.und der prismatifche Ammoniakfalpeter 12,1 Pc.
P 2