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Sowohl deshalb, weil ..oft das Cryftallifationswaffermit dem Hvdratwaffer verwechfelt wird, fondernvielmehr deshalb, weil das Waffer, eben fo wie derSauerftoff, mehr .oder weniger feft an den Oxydenhaftet. Aus einem Wifsmuth- oder Bleyhydrate iftes leicht, fclion bey der Siedehitze des Wallers allesWaffer zu entfernen, irulefs ein Kupfer- oder Man-gan-Hydrat eine hohe Hitze zur Reduction erfor-dert; das Waffer eines Kalihydrats entweicht felbftin der ftärkften Gluth nicht.
In den Säuren vertritt das Waffer die Stelle derBalls: die concentrirteften Säuren find neutralen Sal-zen zu vergleichen, worin der Sauerftoffgehalt derSäuren ein Vielfaches von dem Sauerftoffge halte derBafis darftellt. Die chemifche-Stereometrie drücktdiefs alfo aus: die Waffermenge der concentrirteftenSäure ift an Volumen-gleich der SauerftoffrPenge der
ö ij
Bafis, welche durch die Säure gefättigt wird,
Die eisförmige Schwefelfäure ift wafferfrey;fobald fie aber tropfbar wird, fo hat fie Waffer auf-genommep. Da diefe Säure, welche aus t MaafseSchwefel gegen 3 Maatfse Sauerftoff zufammengefetztift, eine Menge Bafis fättigt, worin fich 1 Maafs 1Sauerftoff befindet, fo wird die ftärkfte tropfbarflüffige Schwefelfäure 1 Maafs Waffer gegen 3 MaafseSauerftoff enthalten,
Schwcfclfiiurc-
hydrat
( Schwefel- y Schwefel f M. — y,oo G.
fäu re yOxygen 3 M. zzz J,00.) ’
f Waffer . . . . , iM. . . = 1.13 G.
6,13 Gew.
Das ftärkfte Schwefelfäurehydrat enthält dem-nach 18,4 Theile ^Taffer gegen 8r,6 Theile Schwerfelfäure.