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[1] (1815)
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Effigfaure Salze.

In den Subftanzen, welche den Organismen ihrenUrfprung verdanken, findet man nicht überall dieeinfachen Maafsverhältniffe der Beltandtheile, wo-nach die unorganifchen Körper zufammengefetztfind: diefs kann bey der grofsen Mannigfaltigkeit

organifcher Körper fo wenig auffallen, dals man fo-gar das Gegcutheil bewundern würde; es könnte fo-gar zweifelhaft lcheinen, ob fiel) überhaupt die Be-ftandtheile derfelben in beftimmten Maafsverhältnif-fen angeben laffen möchten , da es ein eigenthümli-clier Character organifcher Maffen und Formen ift,unmefsbar zu feyn. Sobald indefs organifche Sub-ftanzen chemifchen Operationen unterworfen wer-den, fo find fie nicht mehr als organifcli zu betrach-ten: fie unterliegen den chemifchen und mechani-schen Gefetzen unorganifcher Körper.

In einfachen Maafsverhältniffen find einige ve-getabilifche- und animalifche Säuren zufammenge-fetzt; dafs diefs bey allen der Fall fev, ift unmög-lich, oder fie miifsten weniger mannigfaltig, undihre Beftandtheile zahlreicher feyn. Ihre Mannig-faltigkeit beruht gerade auf der verfchiedenen Com*binatiou von wenigen Stoffen; denn während anima-lifche Säuren aus Stickftoff, Wafferftoff und Sauer-ftoff beheben, find alle vegetabilifchen Säuren ausKohleuftoff, Wafferftoff und Sauerftoff zufammen-gefetzt.