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fo niiifste nicht allein die Kiefelfeuchtigkeit, worinoffenbar die ßafis vorwaltet , zu den neutralen Sal-zen gezählt werden, fondern es würde auch derleie fei halt! ge Galmey und das Kupfergrün nicht unterdie metallifchen Foffilien zu hellen, die Porceilnn-erde würde kein Thon-, der Talk kein Talkfoffilfeyn. Wollte man aber den Sauerftoff der Kiel’el-fäure in den neutralen lviefeln höher, als das Zwey-fache des Sauerftoffs der ßafis fetzen, fo würde mandie Foffilien von deutlichem Kiefelcharacter, einenBraunfteinldefel undEifenkiefel für bafifche Salze er-klären.
Eine vollkommne Uebereinftimmung der che-mifchen Claffification mit Werners Syftem ift un-möglich, nicht allein deshalb, weil die chemifcheAnalyfe der Foffilien oft unentfehieden ausfagt oderwenigftens hinter der oryctognoftifchen Unterfu-chung zurückfteht *), fondern auch, weil es keinebeftimmt abgefchnittnen Gefchlechter von Kiefelfof-filien , Thonfoffilien u. f. w. giebt; die Foffilien, de-ren vorwaltende Maffe die fauren Erden bilden, ftel-len vielmehr eine einzige Fieihe (Kiefelreihe. nachSteffens) dar, welche wieder in Sippfchaften oderFamilien (nach Mohs) zerfällt.
Hier follen einige Repräfentnnten der Familienaus der Kiefelreihe und zwar gröfstentheils folcheFoffilien, die Berzelius in der Abhandlung überdie Anwendung der chemifchen Verhältnifslehre aufein Syftem der Mineralogie (überfelzt von Gehlenin Schweiggers Journale B. ji und 12) als Bele-ge für feine Theorie anführt, als Beyfpiele aufge-itellt werden, um zu zeigen, dafs diefelben Körper
*) Ein geringer Nebenbefcandtheil, den oft die Analyfe über-fein, oder wenigftens die Berechnung nicht in Änfprochnimmt, vermag einem Fofiile eine grofse oryctognoftifcheDifferenz zu geben.