Druckschrift 
[1] (1815)
Entstehung
Seite
106
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Von den kolilcnfauren Salzen.

I)ie ftereomelrifche Conftruction der fchwefelfaurenund phosphorfuuren Salze wird durch die Geletze,nach welchen fich Shwefel und Phosphor ohneSauerftoff mit den Metallen verbinden, erleichtert;bey den kohlenfatiren Salzen findet man keine iolcheErleichterung, da der Kohlenftoff den Metalloidenund Metallen fo fahr fremd ift, dals clerfelbe fich da-mit nicht leicht in mefsbarer Quantität verbindet.Nur das F.ifen, Mangau und einige andere, demKohlenftoffe nahe ftehende Metalle bilden leichtCarhoneate, aber in fo zahlreichen (wenn gleichnicht ganz unbeftimmten) Abftufungen, rlafs esfchwierig ift, unter denfelben die llauptftufen her-aus zu finden.

Mit Hülfe des Sauerftoffs, der überhaupt dieVerfchiedenl'ten Körper verbindet, indem er. ihreDifferenz vermindert, tritt der Kohlenftoff mit denMetallen in grüfserer, doch im Verhältnifs zu an-dern Stoffen in nicht fehr grofser Menge zufammen:denn das Metall nimmt in den bafifchcn kohlenfau-ren Salzen nur i *) und in den neutralen Salzen nur

*) Die Dichtigkeit des Kohlenftoffs ift vorhin ans der Dichtig-keit des Diamanten gefunden worden. Wenn aber aus derfeiuft.en Holzkohle das fpecififche Gewicht des Kohlenftoffsgefucht werden feilte, fo würde man ftatu 5,176 etwa nur ^«tiefer Zahl als fpecififches Gewicht des Kohlenftoffs im Ver-hältnifs zum liife, und in der Verbindung der Kohle mit denJTetjllen ein eben fo einfaches Verhältnifs von i zu i , oder5 zu I finden, wie in den Sulphureten und Fhosphoreten.