Druckschrift 
[1] (1815)
Entstehung
Seite
69
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Rerzelius bcftimmt den Gehalt, clcs völlig ge-trockneten Kochfalzes zu 53,44 Theiic Natrurn ge-gen 46,56 Salzfäure ; wie genau diefe Analyfe mitobiger Berechnung übereinltimmt, zeigt folgendeZerlegung des von ßerzelius angegebenen Ge-halts dieles Salzes:

Natrum

39,73 Natronimn

13,71 Oxygen -7.60,27 oxydirte

46,56 Salzfäure 3 Salzfäure.

100,00

Hiernach läfst fich der Gehalt falzfaurer Salzeeben fo einfach nach der Annahme, nach welcherdas Halogen eine oxvdirte Salzfäure darftellt, alsnach Davys Theorie, nach welcher die Salzfäure ein hydroirtes Halogen ift, angeben: denn da beyden Änalyfen falzfaurer Salze die Menge der Salz-fäure wieder aus dem Salzfäuregehalt anderer falz-fauren Salze (des falzfauren Silbers oder Queckfil-bers) gefunden wird, fo geht diefelbe, auf eine an-genommene Theorie geftiitzte Berechnung durch alle-falzfauren Salze hindurch.

In obiger Berechnung ift der Waffergehalt des-halb übergangen worden, weil die Änalyfen das falz-faure Natron gewöhnlich im geglüheten oder wenig-ftens völlig trocknen Zuftande beftimmen, und nichtdeshalb, weil einige Chemiker in dem Kochfalzekein wirklich chemifch eingemifchtes, fondern nurein anhängendes oder im Kochfalzcryftalle vertheil-tes Decrepitationswaffer finden wollen. Warum follaber das Waffer, welches .in den völlig trocknenund wafferhellen cubifchen Cryftallen des Kochfalzeslieh befindet, ein blofs eingemengtes Waffer feyn,da deffen Menge fich bey gleicher Cryftallifation fobeftändig verhält? Man findet bey dem Glühen destrocknen und wafferhellen cubifcli cryftallifirten