Druckschrift 
[1] (1815)
Entstehung
Seite
50
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Schwefelpalladium:

iM. Pall. : i-£M. Schw. = »0,555 Gew. Pall. : 5 G. S.

100 Pallad. :afj,4isS.Nach Th om fo n = iöo Pallad. .'2o>i5S.

Die Verbindungen der Metalloide mit demSchwefel find bis jetzt nicht unterfucht; es bemerktnur Hy. Davy von dem Kalium, dafs daffelbe fieltohngefähr mit dem dritten Theile feines GewichtsSchwefel zu Schwefelkalium verbinde. Hieraus er-giebt fich folgende Berechnung:

Schwefelkatiian .*

1 M. Kalium: 1 M. Schw. = 4,89 Gew. K.; 2 G. Schw.

t= too Kalium :<|0,8 S.

Es ift wahrfcheinlich, dafs fich auch das Natro-nium und die Metalloide der kalifchen Erden in ei-nem gleichen Verhältniffe von , M. Metalloid undI M. Schwefel mit einander verbinden; dies ftimmtwenigftens mit ähnlichen Verbindungen zufammenund hat die Analogie der Oxyde für fich.

Das Schwefelnatronimn wird daher befiehenaus 2,89 Gew. Natronium und 2 Gew. Schwefel, dasSchwefelcalcium aus 2,55 Gew. Calcium und 2 Gew.Schwefel, das Schwefelbarium aus 8,55 Gew. Ba-rium und 2 Gew. Schwefel, u. f. w.

Den Gehalt der Schwefelkalien beftimmt be-rechnen zu wollen, ift wohl fchon deshalb zu ge-wagt, weil nicht einmal die Natur diefer Verbin-dung, viel weniger das Verhältnifs der Beftandtheilegenau unterfucht worden: nur ift fo viel gewifs, dafsliier aufser dem Schwefel und dem Kalium auchSauerftoff zugegen ift, feibft bey der innigften Zu-fammenfchmeJzung der Schwefelkalien.