Druckschrift 
[1] (1815)
Entstehung
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Waffers zum Eife, wie 1,133... zu 1 angenommenworden.

Da es eigentlich gleichgültig ift, welche Ein-heit man bey Berechnungen annimmt, io ift hier dasEis als Einheit, i'tatt des Waffers angenommen wor-den. Dies erleichtert die Berechnung, weil derSauerftoff in den meiften chemifchen Verbindungenvorkommt.

Ein Maafs Sauerftoff =2 1 M. Eis, wird daherhier beftändig 1 Gewicht betragen, indefs 1 M.Waffer 1,133... Gewicht wiegt.

Danach können die bekannten fpecififchen Ge-wichte der übrigen Körper leicht reducirt werden.

Der Waffer ft off.

Der Wafferftoff kommt für fleh allein ebenfallsnur als Gas vor: die Dichtigkeit des feftgewordenenWafferftoffs mufs erft gefucht werden.

Das Wafferftoffgas ift nach Hy. Davy ismalleichter als dasSauerftoffgas. ln derh Waffer, wor-in der Waiferftoff mit dem Sauerftoff zu der indiffe-renteften Verbindung geronnen ift, findet fich derWafferftoff ebenfalls 15mal leichter als der Sauer-ftoff, wenn die Dichtigkeit des geronnenen Sauer-ftoffs gleich dem Eife ift. 1

Man kann alfo die Dichtigkeit des feften Waf-ferftoffs = 0,066. annehmen, das Eis als Einheitgefetzt.

Zwey Mäafse Wafferftoffgas und 1 M. Sauer-ftoffgas geben bekanntlich Waffer.

2 X 0,066 -f- 1 = 1,133...