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[1] (1815)
Entstehung
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eine gefällige Harmonie angedeutet werde, wolilfreier und lieberer auch in der Chemie auftreten : esfind ja feibft in einem der verwickeltften chemifchenProceffe, in der Salzbildung, leicht überfehbareVerhältniffe.

Aber wenn zwifchen den Stufen der Verbin-dungen und in deren höheru Combinationen einefolche überrafchende Einfachheit herrfcht, fo follreman in den erften Grundzahlen, in dem Verhältniffeder erften einfachfteu Verbindungen (liefe Einfach-

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heit, welche der Grund vielfeitiger Biidfamkeit undVerbindung der Stoffe ifl, um fo eher vermuthen,und man findet fie nicht. Man freuet lieh z. B. überdie Entdeckung, dafs das Bleyoxydul genau doppeltfo viel, das Oxyd dreimal, und das Hyperoxyd vier-mal fo viel Oxygen enthält, als das Suboxyd desBleys; aber; warum das Suboxyd des Bleys 3,85 Pro-cent Oxygen enthalten muffe, lieht man nicht ein.Allenfalls könnte man fich bey der Frage danach mitder Antwort beruhigen, dafs fo wie ein Scliwefel-metall, wenn es fich oxydire, ein Salz mit einfachenVerhältniffen der Sauerftoffinengen in der Säure undin der Bafis gebe, und dann erft zeige, warum dasMetall fich gerade mit einer gewiffen, vorher irra-tional erfcheinenden Menge Schwefel habe verbin-den muffen, eben fo auch bey einzelnen Körpern inder erften Anlage zur Salzbildung, in der Oxyda-tion, dje Verhältniffe des Sauerftoffs zur Bafis fichnoch nicht als mefsbar zeigen könnten und dafsüberall erft in den höhern chemifchen Verbindungendie fcheiribar willkürlichen und unmefsbaren Verhält-niffe niederer Combinationen fich zur Nothwendig-keit und Einfachheit atiflüfen mtifsten. Diefer Ge-danke hat für den Chemiker allerdings etwas feinerWiffenfchaft Würdiges und daher für ihn Einladen-des, indem dadurch die einzelnen chemifchen Pro-