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Marienroder Urkundenbuch : [bis zum Jahr 1400]
Entstehung
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Utf. 1.

Bischof Werthold zu Hildesheim stiftet in einer daselbst ge-haltenen Synode daö Augustincrklostcr zuZonale llaccouis >),dotirt es mit diesem Dorfe, dem Zehnten und Eigenbehörigen,mit fünf Hnfen, dem Zehnten und einer Wühle zu Dickholzen(Kirchdorf im Amte Maricnburg) 3 ), einem Ncubrnche zuEillc-ringcluil'c, 3 ), einer Hufe und einem Hofe zu Sorsum (Kirchdorfim A. Stcucrwald), drei Hufen und drei Höfen zuThicdcrikingc-luil'cn 4 ) sammt den Zehnten und der Holzgcrechtsame, dem Zehn-ten zuQuikbiiriicn 5 ), einer Curie zu Eggerßen (im K. Wallcn-sen, A.Laucnstei») und dem Zehnten über 3 Hufen Landes daselbst,dem halben Zehnten zu Bcckum (im K. Hohcnhameln, A. Pcine),dem halben Zehnten zut'nicainpe"«), und dein Zehnten überIVoualc) bei Uppcn (im K. Achtum, A. Steuerwald), wie denn

') Dcr älteste Name des Klosters MaricnrodeNonale Bacconis" er-scheint auch in dcr FormBaccenrotb" (nomino Backenrode invulgari, vel in latino Nouale ßacconis. S. Urf. Dom 22. Fxbr.1439.); bei dcr Ncsorm des Klosters wird es nach dcr SchutzpatroninMonasterium de Nouali sancle Marie" (Vergl. Utf. Dom 16.März 1260) »ndBelzingcrode" genannt (ibid.), bis BischofMagnus zu Hildesheim (am 22. Febr. 1439 und 1440) bestimmtvt Deut idem Monasterium haclenus in latino vocatum estNouale sancte Marie nunc jn autea in vulgari idem nomenobtineat vulgariterquo nominetur et scribatur publice et pri-ualim Marienrode",dat dat . . . Clostcr .... Bessinge->ode . . na dusscr Tytt deamen nicht mehr hebben, sundcr mcnschall dat nömen . . Marienrode."

2) S. Note 2 zur Urk. 326 vom 18. Febr. 1338.

2) Der NameEileringebusen" kamt vielleicht in Rellinghauscn (Kirch-dorf im Patrim.-Gcr. Wrisbergholzcn) übergegangen sein; nach Lüntzclbei Dickholzen, schon im Jahre 1491 verlassen.

4 ) Wrisbergholzcn führte ums Jahr 1278 den Namen Tbiderikesbolt-liuscn.

5 )Quikburnen" lag unweit Eldagfen.

")Vnicarnpe, t^necarnpe" lag bei Bemerode. Die Läuderei wirdvon Kirchrode aus bebaut.

) Bergl. Urk. vom 14. April 1304 und Note 1 zur Urk. vom 23.Mai 1298.