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Dic »villa Bocle,« etwa das dem jchigc» Neubokel entgegen-gesetzte Altbvkel, wird südöstlich von Bätjcnrode an der „Spiker-ride liegen der Lanthwere (einem Grenzpnnkte)," wo „de vannBocla en war" hallen, d. i. an der jetzigen „Hehlen-Ride"(Papen) unweit der Aller, n»d demnach Gifhvrn näher alsNen-Bokel gelegen haben.
Der Klostcrhof in Hildcshcim wurde 1577 von dem AbleJohannes Hahne nnd seinem Anhange bezogen, um von daans gegen daS Kloster mit Hülse des Herzogs Erich II. vonCalenbcrg zu verfahren, und ans den Klosterhvf in Hannover-halte Abt Barward (erwählt am 28. Febr. 1558) die Privi-legien, Siegel, Briese, Kleinodien, Register nnd Cvpialbüchcrdes Klosters gebracht, als er ans Marienrvde entwich. Siekamen von da »ach Wennigsen, von Wcnnigscn nach Calen-berg nnd 1567 erst wieder nach Marienrvde in den Besitz desKlosters. Während der französischen Occupativn befand sichdas Originalarchiv im Amte Calenbcrg, von wo cS der Amt-mann Süllow wieder mit nach Marienrvde nahm. Von dakam dasselbe 1837 in den Besitz der Königl. Klostercammer,welche dasselbe im vorigen Jahre dem Königl. Archive über-geben hat.
DaS Urknndenbnch des Klosters Marienrvde ist, unterBenutzung der von dem Herrn Klostcr-Cammer-Tirector vonWangenheim in Hannover dem historischen Verein für Niedcr-sachscn geschenkten Sammlung eigenhändiger Abschriften vonetwa 100 Urkunden des bei Königlicher Klostcr-Cammcr ver-wahrten Original-Archivs, von dem Bibliothek-Secretairvr. Böttger in Hannover bis zum Jahre 1400 in 384Urkunden - Abschriften nnd Negesten für Rechnung desUnterzeichneten vollständig bearbeitet, nnd war von König-lichem Finanz -Ministerio für Rechnung des Königlichen Jn-telligcnz-Comtoirs in Verlag übernommen, welche Ucbcrcinkunstjedoch durch einen Vertrag vom 23. December 1852 modificirtist, weshalb ungewiß blieb, ob das Marienroder Urknnden-buch für Rechnung Königlicher Regierung zum Druck werdegelangen können.