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<S,1> (1776) Supplements- und Register-Band über alle sechs Theile oder Classen des Thierreichs
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Seite
15
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4 Geschlecht. Fledermäuse. i§

Der Körper ist etwas über zwey Zoll lang. Erist auch in Güdamerrca zu Hause. Herr Hof-rath Schreber aber zweifelt, ob sie nicht wegender langen, spitzen cylindrischcn Zunge, von deckVesx>. Vamp^rus seyn konnte? Pallas.

Schrtber Saugthiere lab. XL.V1I.

9« Die Hasenscharte. Velperrüio leporinus.

Der Kopf ist rund und hat eine Mopsschnau- h.tze. Die obere Lippe ist gespalten, und die untere Hastitthat drey Kerben. Das Gebiß, in Absicht auf dieVörderzähne, ist so, wie in der vorigen Art be-schaffen. Die Augen sind klein und schwarz. DieOhren groß und spitzig. Der Schwanz kürzer alsdie Schwanzhaut, und in derselben versteckt. DieHaare sind eifengrau, und aus dem Rücken lauftein weißer Strich hinunter. Die Flughaut isteben so, wie die Haare, gefarbet. Das Thier istso groß wie eine Ratze, mit ausgebrcitcten Flü-geln zwey Schuh und drey Zoll breit. Diese Artwar von dem Rirrer schon in der zehnten Auflageeingeschaltet. Das Vaterland ist Südamerica»Linnens.

Schreber Saugthiere l'ab. H

L O. Die Speckmaus. Velperrilio larclarjus.

Herr Hofrath Schreber hat sie unter dem ro.Namen Speckmaus eingeschaltet, wozu wir den ^l>eck-Beynamen I-uröarit^ fügen. Sie hat oben vietund unten sechs Vörderzähnchen. Schnautze, rius.Nase und Ohren sind klein, letztere oval abge-rundet, und mir einem kleinen, runden Deckelversehen. Der Schwanz ist ganz mit der Schwanz-haut eingefaffet und etwas kürzer als der Leib.

Die Farbe ist schmutzig braun, oben etwas dunk-ler