Druckschrift 
Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
596
Einzelbild herunterladen
 

596 Sechste Cl. IH.Ordn. Conchylien.

s. . ^

zzo. Geschlecht. Meerohren.

,Kii

leüacea: t^Llioris.

Geschl.

Benen-

nung.

H

Gefchl.

Kenn-

tlichen.

l'Ld.

XVIII.

Lx.5'6.

ler stehen die Conchylien auf der Grenze,um von den gewundenen in ungcwundeneüberzugehen, daher auch dieses Geschlecht von vielenunter die einschaalige ungewundene gesetzt, und alsein Üebergang zu den Zweyschaaligen betrachtet wird,Indem sie eine flache, weite, muschelartige Schaalehaben; in Betracht aber des kleinen Schnirkels,den sie noch haben, hat sie der Ritter am Schlußder gewundenen Schnecken gesetzt, um von selbigenstuffenweise zu den Patellen zu schreiten. Er hat siemit dem griechischen Namen I-Iuliotis belegt, undbey uns sind sie wegen ihrer ohrförmigen Gestalt,unter dem Namen Meerohr bekannt, so wie siebey den Holländern 2ee-0c>ren, und bey denFranzosen Oreilles äe Ner heissen.

Die Kennzeichen dieses Geschlechts sind folgen-de: Das Thier ist wie bey der vorigen Art ein lämax.Die Schaale hat eine Ähnlichkeit mit dem Ohr einesMenschen, und stehet dahero wie eine Muschel ganzoffen, führet aber an der einen Seite einen verbor-genen Schnirkel, welcher noch einige Windungenanzeigek. Die Fläche der Schaale ist die Länge her-ab am innern Rande mit einigen Löchern durchbro-chen , davon einige und zwar die vorder» offen stehen,die hintern aber wieder zugcflickt sind.

Von der Schaale sowohl, als von dem Thier,kann man sich aus der Abbildung lub.XVIII. 6§. e .6.

"einen

D-

;>i!!

W

Ä

"O!'VÄ

'Ä'

I.