». z 2 i. Geschlecht. Blasen. 41 z
^ z89. Die Porzellanblase. Lul.'a cypracs. z8y.^
«tz Die Schaale ist eyförmig mit schwach her, janbiase
»s vortretcnden Gewinden, die irr der Milte mit einer
kj feinen Spitze Hervorkommen. Die Spindel ist ge, prass.
d>i>» wunden und die Mundöfnung ist hinten breiter.
A Der Ritter hält sie für eine unvollkommene Art von
A der, ebenso.angeführter»Gelbschmutz- Porzel,
lane. Sie ist gerne so groß als eine Eichel, und.... kommt aus dem mittelländischen Meere.
Knorr. VI.Theil,lab.XXVH. .V.6§.6.
W Z90. Die Prinzenfahne. LuIIa virAines.
ckw Eine Blasenschnecke von mäßiger Größe, und Prin-
ml,! etwa ein oder anderthalb Zoll lang, dagegen aber Mfah»
Mi einen halben oder dreyvicrtel Zoll breit, die vollkom. vji-wi-
>r rk men wie ein Luoinum oder Kinkhorn gestaltet, je, ne»,
n hu doch sehr dünnschaalig ist, wird deßwegen die prin-
gi» zensahne, holländisch krinsis V1u§ genennet,
M!- weil sie mit niedlichen, in Farben abwechseln»
^,«l! den, als rochen, blauen, gelben oder andern Bän»
^ dern, umwunden ist. Je höher diese Bänder gefär,
n W- bet sind, und je schöner sie abwechseln, je mehr wer»
chr t den sie geschatzet, und heißen alsdann prinzenfah-
er« "em Weniger bandirte, und die nicht schön gefar»
^ bet sind, werden auch wohl Sraacenfahnen genea»
ibltt und zwar nach den bandirten Schifsfahncn der
Ü ^ Holländer. Etliche sind in der Mündung schön
M rosenroch, daher entstehet die Benennung des Ric»
i "rs, wenn er sie Virgines nennet. Doch hat ei»
^ Verschiedenheit statt, denn man hat weiße,
^aune, graue und so weiter, mit ein, zwey, drey^^hr Bändern, die quer über alle bäuchighervortretende Gewinde lauffen. Insgemein aber,werden sie auch von den Holländern LeN S^lc-leen genennet. Nach dem Linne sind es Flußcon,s cyylren die aus den africanischen Flüssen kom-
men,
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