ZZ4 Sechste Cl. 1I1.Ordn. Conchylien.
L. und mit einem silberfärblgen, bald ins Rothe, Vio-Äundr. lelfärbige oder Grüne, spielenden Glanze pranget,auch so dicke ist, daß man erhabene Figuren daraufschnitzen kann, wiewohl sie mehrentheils nur nachArt der Kupferplakkcn graviret, und dann mit Koh»lenstaub, oder trockenem Tufchpi lver gerieben wer-den , damit die Figuren auf den Perlenmuttergrundeschön schwarz abstechen mögen.
Die innere Schaale bestehet oft aus fünfzigschängewölbten Mittelwanden, welche so viele Kam-mern machen, die man auswendig durch Ein-schnitte bis auf den Mittclpunct entblößt, und daselbsteine durchbrochene Helmfigur anbringet. Sonst istzu diesen Kammern kein anderer Zugang, als vermit-telst einer Oefnung, die bey großen Excmpiarieneinen dünnen Federkiel einläßt, und in jeder Kam-mer setzet jede Oefnung mit einem Abschnitt einerRöhre fort. Durch diese Röhrchen lauft eineSenne von dem Hintercheilc des Thieres bis zumMittelpuncte, und es ist wahrscheinlich, daß dasThier durch Einlassung der Feuchtigkeit diese Senne,oder Schnur in jede Kammer kann aufschwellen las-sen, um sic auszufüllen und schwer zu machen, dennsonst sehen wir nicht ein, wie diese Schaale sinkenkönnte, da doch das Thier, wenn es auf der Ober-fläche des Meeres mit dem Boote schwimmet, sichsogleich in die Tiefe bcgiebt, sobald cs einen Feind,cö sey ein großer Blackfisch, oder Raubvogel, wahr-nimmt.
Mam trist diese Schneckenart in dem india-nischen und africanischen Meere an. DieSchaaken werden von der Größe eines Vicrgro«schenstücks an, bis über einen Schuh im Durchmes-ser, öfters am Strande gefunden, wo sie hingeschleu-dert wird, wenn das Thier durch seine Feinde her-ausgefressen ist, da denn oft der Rand derMündung