Z48 Sechste Cl. IIl.Ordn. Conchylien.
Schaale als seinem Hause schwimmen sahen, solchesimmerfort und noch täglich versicherten. Daher erdenn zugleich unbegreiflich wird, wie diese Schaalevon demselben gebauet werde Es ist aber die Schaa,le eine flachgewundene Schnecke, sehr dünne, undhar nur eine Kammer, mithin gar keine Abtheilung,wie sonst in den Nautilis des folgenden Geschlechtsstatt hat Man zahlet hier nach dem Linne nurzwey Arten, doch hat die erste Art etliche Verschie-denheiten, die wir anzeige» wollen.
271. Der Papiernautilus. Argonaut»
argo.
27t. Nach der Linneischen Benennung Ar^o,f-z^mte ,nan sie füglich die>Lkalupe, oder mit Herrnwauttlus M^rini die Galeere nennen, weil aber^ ' der allecbckannteste Name verlohren gchcn würde,so bleiben wir lieber bey der alten Benennung Pa«pu rnaunlus, jedoch in Holland wird diese Schne,cke Ooekehuik, das wäre soviel als Aammer-tuehshauve, genennet, wiewohl sie auch kupier-^LUtilus heißt. Das ganze Merkmal, das derRicree von dieser Art angiebet, bestehet dacinne,daß der Kiel einigermaßen gezähnelt ist. wozu wirnoch anfüqen können, daß die Schaale weiß oderg-lblichweiß, oder auch mit schwarzen Linien oderAdern durchzogen ist, ferner so dünne wie Papier,federleicht, mit einer sehr weiten Mündung, undhinten mit einem kleinen, einwerrSq wundenenSchnirk'l versehen, auch auf der Oberfläche mitauscinanderziehcnden, oder auch gabelförmigen Fal,ten besitzt ist.
Ob nun schon etliche Verschiedenheiten bey die,ser Art statt haben, so kommen sie doch in obigerH .wtsache, oder auch darinne überein, daß ein acht,füßiger Polypuö selbige bewohne, mit zwey Füße»
hin.