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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
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246
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246 Sechste Cl. III.Ordri. Conchylien.

welcher man die Spalte siehet, wo die zwey Schaa»len gegeneinander kommen. Es sind also die Klappenoder Schaalen sehr gedruckt, und sägeförmig ge»kielt. Die Angel des Schlosses stehen dichte bey»sammen. An der breiten Seite, wo sich die Schaa»len schliessen, zeigen sich von dem Angel bis zur Spitzebogige feine Rippen, welche, so bald man die Schaa»len zusammen gesetzt, so viel ineinander gezeichneteHerze vorstellen. Der äussere Umfang, welcher denKiel ausmacht, ist bey einigen glatt, bey andern ge»zahnclt, auch ist eine Schaale mehr hohl und bau-chig als die andere. Durchgängig sind sie weiß,oder etwas gelblich, oder auch einigermaßen röthlichpunctiret, so daß man wohl vier bis fünf Verschie»denhcilcn zusammen bringt Die größten werdenvon der untern Spitze bis zum Schlosse oder breitenTheilc wohl drey bis vier Zoll hoch, und sind theuer.Sie kommen aus dem astacisckrn Meere.

Knorr. I. Theil, XV!H. z. 4.

Kumpf. 1ub XU

75. Das stumpfe Venusherz. Luröium

redulum.

DK beyden Schaalen sind körnig gestreift,^eVe» einigermaßen kiclförm<g, und am After Halbmond»nusherz, förm'g, mit einer Hcrzfiqur tief eingedruckt. DieseKetu- Muschel ist milchig weiß, und trist der Gestalt nachl'um. Mjttel zwischen der vorigen und folgenden Art,wird auch darum von den Holländern stomp Ve-m^kart genennet. Der Rand ist falrenartig ge»zähnelt. Der Aufenthalt ist in Indien.