zv6. Geschlecht. Herzmuschel. 2457z. Die geribbteVenus. Larctium cottarum.
Diese Muschel ist in den Cabinetten eine Zierdeund Seltenheit. Die Schaaken sind sehr bäuchig, EenuSund füllen, zusammengelegt/ eine kugelförmige Run- Lotta-düng, haben auf der Oberfläche hoch erhabene drey, tum.eckige Rippen, die mit der scharfen Seite in die Hö-he steche», inwendig rundhohl sind, und mit schar-fen Spitzen weit über den Rand hervorstechen. DerGrund der Schaale Ist inwendig weiß, dieRibbensind grauweiß, die Furchen zwischen selbigen rosen«rorh, und die Seiten der Schaaken aschgrau. Manzählet achtzehn Rippen, wovon acht vollkommendr „eckig sind. Sie ist des d' Argenville Eoncknexoticeu, der Holländer Zeribcke Venusckouhlet,und kommt aus Amca, halt sich aber wahrscheinlichin den Tiefen des Meeres auf, so daß nur einzelneS chaalen zufällig an den Strand verschlagen werden,wenigstens ist eine ordentlich schließende Doubletteso selten, daß man auch für ein etwa vier Zoll lan-ges , breites, und dickes Exemplar noch vor achtJahren in Amsterdam bcy einer Auction mit Freu-den >o > Gulden zahlte. Wohl dem, der ohne sichoder den seinigcn wehe zu thun, so viel für eine ein-zige Muschel aufwenden kann, so kommt doch dasGeld unter die Leute, das sonst doch nur verschimmelt.
Knorr. I. Thcil, TU). XXVIII. r.
Kumps. T ab. XI.VIII. 6?. 6.
74. Das Menschenherz. Laräium cLröists.
Mit Recht qiebt man dieser Muschel obigenNamen, und er heißt auch holländisch VeiElmrt,denn so wie die Bilderkrämer das Herz eines Men- Herz,schcn mit einem Cupido mahlen, so flehet auch diese Larckik-Muschcl aus, und hat diesen merkwürdigen Umstand,daß der breite oder flache Theil eben derjenige ist, anQ z welcher