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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
Entstehung
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zo2. Geschlecht. Pholaden. 215

länglich, abgerundet, und bogenweise gestreift.Der Aufenthalt dieser besonder» Art ist inAmerica.

25. Die Lockenphola-e. kkolag

crilparub.

Die Schaale ist oval, am Ende etwas stumpfund lockenartig gestreift. DaS Schloß ist mit pl>olade.einem krummen Zahn gewafnet. Die Länge die» Lritpa-ser Schaale tragt etwa zwey Fingerbreit aus, und ws.hält vom Schloße bis zum untern Rande nur einenFinger breit, jedoch giebt es auch einige, die voneinem Ende zum andern drey Zoll, und die Quereüber anderthaibe Zoll halten, das runde Ende istmit bogenförmigen, das spitzige aber mit wellen-förmigen Lockenstrichen bezeichnet. Der krummeZahn am Schloße ist oft einen halben Zoll lang,und biegt fich nach dem Wirbel der gegenseitigenSchstale. Der Aufenthalt dieser Pholaden ist inden Kreidenbergen bey Dieppe, und da heissen stekiteau. In Engelland findet man fie gleich,falls, sowohl in den Kreidengebürgen, als im Alaun»gesteine. Die Ursache, warum diese Art auch nochunter den Vielscbaaligen vorkommt, ist diese,daß sich am Schloße noch eine kleine dritte Schaa»le befindet. Das Thier streckt fich auch cylindrischhervor, und hat die Gewohnheit Wasser auszu»sprühen, wiewohl es in den Klippen lebet, undauch da erzeuget wird. Dieser Cyllnder ist gleich»fals mit zwey Oefnungen durchbohret, und führetauswendig purpurartige Querstriche. Es ist auchnoch anzumerken, daß da andere Pholaden mitdem dicken Ende zuerst in den Stein bohren,diese hingegen das dicke Ende nach oben gekehret hat,

O 4 und