212 SechsteCl. M.Orbn Conchylien.
vorgegraben waren, auf der Höhe von drey Schuhganz und gar mit Pholaden durchbohret, die auch' noch darinne fassen. Ja Donari fand zwischenpiemonr und Provence einen Felsen, welcherganz und gar durch pholerden ausgehöhlet war,und dieses ist auch um so weniger zu verwun«dern, da man sogar die l'erebellLs oder Stein,bohrer des rs >. Geschlechts häufig hat.
Die zwcyschaaligen pholaden find braun,und gchöhren nicht hieher, sondern kommen im ; >e.Geschlecht rg8. vor, aber die Viclschaaligen,haben am Schloße noch zwey kleine breite, und eineoder zwei) längere kleine Schaalen, die aber gleichabfallen. Die Zahl der Arten ist in diesem Ge,schlecht sechs, wie folget.
20. Der Steinbohrer, pkolss öaÄylus.
Skew, Diese gemeine pholade, davon l^sb. X.bohrer. io. eine Abbildung mitgetheilet wird, hat einevaely- längliche Schaale, die am Ende netzartig gestreifttus- ist. Die großen Schaalen stechen mit einer Spitze— . X hervor, und klaffen immer, daher die kleinern nöthigüL.io.' waren, den übrigen Theil des Thieres bcym Schloßezu decken, und doch wie eine gebrochene Thür auf,zuqehen, damit das Thier Hervorkommen, und denStein durchbohren ober ätzen kann. Vermuthlichhelfen also die kleinen Schaalen zur Bewegung, unddas netzartige Gewebe an den Spitzen, dienet statteiner Feile, zur Abreibung des mürbe gemachtenSteins. Man zählet an dieser Art sechs Schaalen.Der fingerförmige Cylinder, der von dem Thiereeinen kleinen Finger langausgestreckt wird, har zweyCanäle und zwey Oefnungen an der Spitze, die dasMaul und den After auömachcn. Hjnter dlescmCylinder liegt der Eyerstock. Das Fleisch ist gutzu essen, und diejenigen, welche sich in Frankrcick-
barauf