i8.
Enten«
Muschel.
Anali-
sera.
l'ad.X.Lg 8.
208 Sechste El. III.Ordn. Conchylr'en.18. Die Entenmuschel. I-epL3 LnEers.
In dem vorder Ocean fand man eine un.glaubliche Menge Enten und Gänse, oder sonstigeWasservögel, ohne zu wissen, woher diese kämen.Man fand aber auch eine erstaunende Menge dieserMuscheln an schwimmendem Holze befestiget, undnahm wahr, daß diese Thicre gewisse Federbüschehcrvorstreckten; da machte der Aberglaube sogleichdie Erklärung, daß die Enten aus dieser Muschel,die Muscheln aber aus faulein Holze hervor wüchsen,ja man gieng schon so weit, und ließ junge gewählteEnten aus diesen Muscheln hervorsticgcn, und obetwa dieses zur Ueberzcugung noch nicht hinlangcnmöchte, so mahlte man schöne große Bäume, anwelchen diese Muscheln mit ihren lederartigeu Hälsenbiengen, und bald einen Flügel oder einen Kops voneiner jungen Ente herausstreckren Doch alles diesesbat nichts geholfen, den harren Sinn der ungläu-bigen Welt zu biegen, und man hat von diesen aben-theuerlichcn Neuigkeiten nichts mehr als den blossenNamen noch für diese Muschel beyehalten, daherkommt denn die Benennung t,.onckue Lnutisera,Endrenmuschel, holländisch Lenlle 8cdulp;englisch Kernac1e8.
Diese Muscheln werden bey anderthalbe Zolllang, sitzen an einem darmartigen Fortsätze, der auchwohl einen Schuh lang werden kann, und nisten insehr großer Menge beysammen, an schwimmendenHolz, Schifsböden und Felsen, ja wo sie nur einenschicklichen Gegenstand finden, und zwar in allenMeeresgegenden. Die Schaale ist glatt, und beste-hen aus fünfKlappen, zwey große sind an den Seiten,zwey kleinere,an der Spitze, und eine über demRücken, woran die zwey großen Seitenschaalenschließen. Das Thier ist platt, und giebt zehen paarkammartige Arme von sich, die sich wie ein FedA