202 Sechste Cl. III. Ord. Conchylien.
nen Spitze siehet man die spitzigen schaaligcn Deckelsiervorragcn, womit das Thier bedeckt ist, und wel-ches zur obigen Benennung Anlaß gab. Gewöhn-lich heissen sie in Holland Aeepokken oderpuillsn, d. i. "Seepocken, weil sie andere Körperoft sehr dick besitzen. Sie sind kaum so groß als eineHaselnuß, mehrcnthcils aber kleiner, bestehen etwaaus sechs in die Rundung herumgcsetzten Schaalen,die an einem sehr dünnen- nnd mir der Fläche ange-wachsenen Boden feste sitzen. Auswendig zeigen sichan den Schaalen herab erliche Furchen, wodurch siesich von der folgenden Art, die glatt und kuin ist,unterscheiden Die Farbe ist aschgrau oder wcißl'ch-grau, zuweilen mit rörhsichen Strichen durch,egen,und sic sitzen sich im europäischen und indianj.sehen Meer an Hol;, Steine, Schifbödcn, Schne-cken und Muscheln so stark an, daß man oft ihrermehr als hundert entweder klumpenwcise oder auchin der Fläche ausgebreitcl bcyiammen siehet. DasThier ist oben innerhalb der Ocfnung der Pocke wilvier schaalcnartigen drcyeckigen Blättern gedeckt, diein einer schiefen Spitze m-t einer Spalte sichibar^ab-.X. sinh. Die Gestalt dieses Thieres ist l'ub. X.nL-Z- z. abgebildet, und man hat dcsfalls folgendeszu merken.
Es sind nämlich vier und zwanzig flauenartigeBärtchen vorhanden, welche das Ansehen einer ge-kräuselten Feder haben, zwölf davon steigen paar-weise von dem Rücken des Thieres in die Höhe, sindgelb, durchsichtig wie Horn und voller Gelenke. Je»des Gelenke führet an der hohlen Seite zwey Rci«hcn Härchen, und diese dienen zum Netz, den Raubzu fangen. Die andern zwölf klauenartigen Bärt-chen sind kleiner, stehen je sechs und sechs neben dengrößer», aber paarweise wie Krcbsschecrcn auf einemStamme, und find biegsamer, und mit mehreren
Härchen besetzt. Alle Bärtchen nehmen bis zur Spitze
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