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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
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162 Sechste Cl. III.Ordn. Conchylien.

beschäftigten, und den Liebhabern allerhand Metho<den vorlegten, ihre Licblingsstücke zu ordnen. Manunterstützte diesen Eyfer mit Kupferstichen, in denprächtigen Werken eines Lifters, Seba, Bonan,ni, d'Argenville, cö kam endlich die prächtige Jl.lumination des Geve, Regenfuß, Rnvrr, undjetzo auch das schöne Martinische Werk hinzu, undso wurde dieses Fach ein Gegenstand der allgemeinenLiebhaberey, so daß man besonders in Handlung-,und Seestädten zehen Conchylienkabinette gegen einerSammlung aus andern Fächern des Naturreichsfindet. Und dieses find die Ursachen der anhaltendenTheurung dieser Seepkobutte, die das Vor andernvoraus haben, daß sie sich ohne Kosten und Gefahrdes Verderbens, bewahren lassen.

— .. Da wir also in dieser örvnung mehr die Schaa<«hum len, als das Thier selbst zum Gegenstände der Be,derCon, trachtung vor uns haben, so kommt allerdings diechplien. erste Frage vor, wie wohl diese Körper Möchten ge,bildet werden? und da zeiget sich dann ohnstreitlgbey den mehresten, daß die Schaaken mit dem Thierejung sind, und von der Größe eines Sandkörnleinsbis zur bestimmten Größe wachsen. Sie kommenmehrenthcils aus Eyern, und diese öhnstkeitig vondem Thiere. Daher wir zufördörst etwas von dekVegattung zu handeln haben.

Begat, Es giebt nämlich unter diesen Schalenwürmeriitung. zweyerley Geschlecht, und auch Zwitter Darerste findet, nach Adansons Bericht, bey etlichenBlasen - und Purpurschnecken statt, denn die Weib,chen haben eine engere Schaale und weniger Buckel.Die Männchen hingegen lassen zur rechten Seiteeine Ruthe mit einem Beinchen hervor gehen, unddas nämliche haben andere Schriftsteller an etlichenKräuseln beobachtet, gleichwie Musste» solches an denMondschnecken fand, und von einigen Gartenschne,