>d>!tz
-S»^-
>kck!,»
lmgc,i
W As
,;«O
^ßli^
Einleitung.
159
>e We!ed».«r Es»
PÄItm, i
Die Wollust der Römer, ihre Tafeln mitfremden Speisen, welche nahrhaft sind, und dieGeilheit befördern, zu spicken; die Erfindung desPurpursaftes aus der Purpurschnccke, zur Farben,pracht der Kleidungsstücke; die Hervorluchung derSchneckendeckel, zum kostbaren Raucherwerk; undder Perlen, zur Einfassung geschnittener Köpfe, undmehr dergleichen Umstände, veranlasseten anfänglichden Fleiß der Fischer, das mittelländische Meerzu durchwühlen, und nebst den Corallen, alle nurmögliche Verschiedenheiten der Conchylien herbey zubringen. Man achtete damals die Schaaken nicht,sondern nur das, was darinne war. Man bekamaber unter den weggewürfenen Schaalen viele dauer.hafte, ansehnliche und der Gestalt nach sehr abwei.chende Stücke zu sehen, ihre Mannigfaltigkeit reiztedas Auge, und die Erfindung wurde rege gemacht,diese weggeworfene Körper zu nutzen. Man fandfie schicklich zur Auszierung der Garten, und erfandGrotten. Hin und wieder dieneren diese Geschöpfezum Spielwerk für Kinder, und nur sparsam ließendie Naturforscher der ältesten Zeiten ein aufmerksa-mes Auge auf diese Körper fallen. Der Künstlerwagte sich endlich an selbige» und fand beym Durch,schneiden und Policen neue Schönheiten, die mehren,theils unter einer rauhen und unansehnlichen Decke ver«borgen waren. Seine putzende Hand erregte einenstärkern Trieb diese Geschöpfe zu sammlen, undhierdurch wuchs der forschende Geist derer, die dieNatur liebten und ihre Mannigfaltigkeiten zählten,und nun entstunden schon bey Leuten die für klug ge-halten wurden, einzelne Sammlungen; ja die älkernSchriftsteller, als Aristoteles und plinius, fien-gen schon an, diese Körper mit unter die Reihe derGeschöpfe zu zählen, die der Betrachtung und Auf«zeichnung würdig wären. Es
Einlei-
tung.
Uc,
sprnng
derCon-
chylicn«
samm-
lungen.