^ 142 Sechste Cl. II.Ordn. Gegliederte.
^ Der Vielstrahl, ^steria mukirsäiats.
Das Kennzeichen dieser Art ist lediglich diese-,st, .ü,l daß sie viele Strahlen hak die mit vielen Fasern be,i^iulri- sehr sind, und davon die untern Strahlen fadenartigraetiars. dünn sind. Man findet sie mit dreysig und mit vier,zig Strahlen abgebildct, und vielleicht sind es wMgar nur Verschiedenheiten der vorigen Art.
I^vnLlc. 8te11. 1". XXI. 6§. zz.
1.XXII.6Z.Z4.
16- Der Medusa. ^keria Lspur meäusge.
Dieses wunderbare Geschöpfe, welches auchZotenkopf, und die Seesonne gcnennet wird,rncctn hat an dem runden fünflappigcn Körper bey der Ein«1»e. senkung fünf dicke Strahlen, die kaum einen halbenZoll fortsetzen und sich dann in zweyen venhcilen.Jeder Strahl setzt dann wieder in etwas fort, undvertheilt sich wieder, und solche Vertheilung führetimmer bis zur Spitze fort, so daß endlich viele hun-dert Spitzen herauskommen, und man kann jedenHauptstrahl mit nichts besicrs, als mit einem Baumvergleichen, der aus dem Hauptstamme viele dicke,hernach dünnere Aeste, und endlich eine große Men»ge Spitzen abgiebt. Da nun endlich diese Strahlen,so wie bey allen Seesternen, aus einer großen MengeGelenken und Wirbeln bestehen, so ist cs nicht zu vcr.wundern, wenn Rumpf über achtzig tausendderselben in seinem Exemplar gezählet hat.
Inzwischen hat auch diese Art viele Verschie-denheiten, sowohl in Absicht auf den Bau, als aufdie Größe, welche zum Thcil auch von den ver-schiedenen Gegenden des Meeres abhangen. Mansindet nämlich deren Körper ganz rund oder eckig,auch wohl zehneckig, gerippt oder mit einem Schil-de gedeckt, lang und kurzstrahlig, deren Größe