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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
108
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Iv8 Sechste Cl. II.Ordn. Gegliederte.

es sey in die Länge oder in die Quere mit den Vorder,oder Hintertheilen umfassen kann. Die Lange halthöchstens zwey Zoll, und die Breite kaum einen Zoll.Die Seiten sind platt mit kleinen kegelförmigenfleischigen und gemeiniglich meisten Erhöhungen.Der Rücken, den einige, und sogar der RitterLinne selbst, vor den Bauch halten, ist fast platt,mit kurzen dunkeln Bürstchen und spitzigen Randen,woran die Fühlerchcn sitzen, versehen. Der Kopfist zusammengedruckt, spitzig, und ziehet sich, wenndas Thier stirbt, ein, so daß man ihn fast nicht fin.den kann. Das Maul hat einen Harken Rand,keine Zähne, und sitzet unter der Schnautze. DieOcfnung ist klein und fast rund. Die Fühler sitzenbis zur Helfte nach der Spitze des Mauls zu, sindlänglichrund, blätterig, und kürzer als die fühle»artigen Flossen, jedoch vorne etwas breiter mit ei«nem nledcrgebogenen harten Rande, und dienen zurUmfassung der Pflanzen. An jeder Seile zeigen sichzwey länglichrunde, blätterige Fühler, die zumSchwimmen dienen, und eingekerbte, oder gleich,sam haarige Rände haben. Der Bauch ist schmalund länglich rund. Der Schwanz ist senkrecht,blätterig, fast rund, und breiter, jedoch kürzer alsdie Schwimmfühler. Die Bewegung der Glied.Massen aber ist sogar km Wasser sehr träge. Da esaber Verschiedenheiten giebt, so lasset sich diese Bc,schreibung nicht schlechterdings auf alle deuten.Wenigstens giebet der Ritter eine Beschreibungdie von jener abweichet, und hierauf hinaus läuft:Der Körper ist länglich, zusammengedruckt undweich. Das Maul bestehet in einer runden Qcs.nung, und befindet sich am dünnsten Ende. DerRücken, (das ist nach der vorigen Beschreibung derBauch,) ist mit einer gezähneltcn Spalte der Län.ge nach gefurcht, um sich vermittelst selbigeran das Seegras zu hängen. (Aber welches Thier