92 Sechste Cl. II.Ordn. Gegliederte.
i. Das Haarmaul. I'erk^s leporina.
F'aar- Das Maul dieses Thieres befindet sich untenmaul. und ist an der Lippe ringsherum mit Härchen besetzt,Depo- oberhalb demselben zeiget sich eine eyförmige Kapperin» ,nit einem eingekerblen Rande. Unter dem Maulenimmt man ein dünnes fleischiges Häutchen wahr,dessen Rand mit einer schwarzen Franze umgeben ist,hinter der Kehle befindet sich der Magen, aus welchemein spiralgewundencr Darm ausqchet. Das innereBestandwesen ist weich, und enthält eine brauneFeuchtigkeit, doch übrigens ist der Körper eine cry«stallartlg durchscheinende Gallert, mit einen widrigenGerüche. Man fängt diese Seekörper in heissen Ta-gen , weil sie erst durch die Hitze aus den Tiefen her»Vorkommen, und ihre Feuchtigkeit hat, gleich den See»lungcn des 28? Geschlechts, eine ätzende Kraft, die^ Haare ausfallend zu machen.
2 Das Kerbenmaul. stmdriZ.
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Kerben- Es ist diese Art zwar eßbar, und hat keinenwidrigen Geruch, jedoch wegen dem faserigen Be-bria standwesen schwer zu verdauen. Der Körper ist et-wa sechs Zoll lang, und ausser dem Rande der LippeTab. II. schneeweiß. Diese Lippe vorne am Kopfe bestehet inK§.s. einem ausqespanntctt, gefallenen, und am Randegekerbten Häutchen, daher das Geschöpfe kmbrirgenennet wurde. Der Rand ist oben schwarz undgelbbunt, unten aber ganz schwarz. Ferner siehctWan unten am Kopfe zwey Fortsätze, die den Hasen-Ohren ähnlich sehen, daher die GeschlechtsbenennuugSeehase entstanden ist, mit welcher auch dievbenbeschriebeneu Seelungen, welche II.Lbgebildet ist, beleget werden. Hinter dem Kopfe fol-get ein kegelförmiger Rücken, drey und einen halbenZoll lang, und etwas über einen Zoll breit, hin.cn
schmäler,