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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
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Seite
88
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88 Sechste Cl. II.Ordn. Gegliederte.

1. Die Felsenneßel- ^Äinia equins.

s' Nach der Linneischen Benennung sollte diese

nessel" Pferderuche heissen. Indem sich aber diese ArtLguina. indem europäischen Meere an den Klippen festsetzt,' so nennen wir sie Felsennessel, doch bey den Hollän-dern heißt siekuLräe-Sskuft. Sie ist etwas glatt,halb oval, und kommt mit allerhand Farben vor,als weiß, roch, gelb, braun, oder auch pomeran-zenfärbig.

2 . Die Äusternefsej. ienilk.

Auster' Die Linnersche Benennung ist von den Quer-nessel. runzeln dieses Geschöpfes hcrgenommen. Die un-Senilis, sriqe aber von dem Orte des Aufenthalts, der zwarauch wie bey der vorigen Art auf den Klippen, je-doch auch sehr häufig auf den Äufterscchaaien indem großen Weltmeere ist. Die Italienernennen selbige kottu 6i Nare; die FranzosenLul 6s Lksvrck oder (Xst 6' Xne, und bey denLareinern hießen sie ko6ex murirms slculsn-tU8. In den nördiletzen Gegenden ist die Be-nennung 2ee-1<ou8) oder Seestrumpf üblich,welches etwas schicklicher als Ou6man8 - Lcknktist Die Wurzel ist breit und platt, der Körperweich, und nimmt verschiedene Gestalten an,wird aber, wenn er abgestorben ist, in die Quererunzelig. Der obere Saum ist dick, rund undmit unzähligen Fühlerchen von ungleicher Längeund verschiedenen Farben, als roth, blau, weiß,und zuweilen bunt, versehen, daher man diese Nes-se! auch wohl die Seenelke, auch Secblumc ge-nennet hat. In der Mitte zeiget sich eine dehn-bare Mündung. Das Geschöpfe saugt sich vonunten so fest an allerhand Scekörper an, daß manes, ohne eszu zerreissen, nicht heruntcrbrjngen kann,

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