Attge.
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Anmer-
kungen.
958 Allgemeine Anmerkungen ^
Mit den Polypen der Erdgcwächse, das ist/ mit Edem steigenden Safte der Baume und Gewächse, ^so wie er sich in seinem Zusammenhänge in den Erd- ^pflanzen befindet, in eine und die nämliche ^Classc setzen, jedoch mit dcni Unterschiede, daß die ^Polypen der Erdgcwächse ihrer großen Flüßigkcit Fshalber innerhalb den Pflanzen eingckcrkcrt sind;die Polypen der Seegewächse aber ihrer gallcrt- -Dartigen und schleimigen Consistcnz halber, aus den !Augen der Coralle Hervordringen.
Nun wissen wir aus dem ganzen Pflanzenreiche ^der Erdgcwächse, daß die Pflanze durch diese Or-ganisation ihre Nahrung vermittelst den Wurzel- jiefasern an sich ziehe, sie in der inner», Textur ver- ^arbeite und anlege, auch durch äußerliche Gesäßeder Blätter, aus der Luft ihre Thcilchen empfange,und so die feste Masse vermehre. Bey den Sec- ^pflanzen aber verhält es sich anders: cinmahl
nämlich empfangen sie Nahrung von oben und an Äder Oberfläche, durch die sogenannten Arme der Po- mtypen, welche gleichsam die umgekehrten Wurzel- *«fasern sind. Diese Nahrung legt sich am Umfangean, und wird durch das salzige Secwasser baldstcinartighart gemacht, so daß nur die Oefnungcn Ä
hohl bleiben, durch welche besagte Polypen, oder F:
umgekehrte und nackte Wurzelfasern, sich vermöge ^
ihrer Organisation hin und herschieben, und mitden hervorragenden Enden im Wasser ausbrciten. ^Zrveycens aber werden die Seegewächse auch von ^aussen getränkt, indem, besonders an den Steinco-rallen, immer eine kalchartige Flüßigkcit bey der ^Wurzel und dem Stamme nach den Regeln einer ^mineralischen Vegetation hinan steigt und sie über- ^
ziehet, durch welchen Ueberzug sich die Polypen ^
oder der inwendige, gebildete, organische Nah- ^
rungs-