;44. Geschlecht. Seerinden.
^ooxkyrL: kluüra.
I I ntcr Seerinden sind nichts anders , als ge- Geschl.
wisse flache Ucberzüge zu verstehen, die sich Venen,auf vielen Meergcwächstn und andern Körpern zei-gen. Diese wurden nun sämtlich von den alternSchriftstellern, und auch von dem Ritter Linnekilcduru gcncnnct, und darunter gehören sowohldie kalchartigen, als andern Uebcrzüge. Daher ereinige umer die puncrcoralle und tssliileporengebracht, und die übrigen mit diesem neuen Namenbelegt haben, welches aber auch nichts anders be-deuten soll, denn unter lklustru verstehet man eineL'Neerstille, oder ausgebreitcte Fläche. Der HerrHouttum hat cs l<c>rst§e>v3Üen genennet, undwir Secrindc, welches das nämliche ohnfehr auö-druckt. Der Herr Pallas ist zwar sehr übel aufden Riccer zu sprechen, daß er, seines Bedünkens,ohne Noth eine Namensvcrändcrung vorgenom-mcn; aber hat cs denn der Herr Pallas selbstbesser gemacht, und nicht ebenfalls willkührlicheNamensverändcrungen zu schulden kommen lassen.
Frcylich erschweren die vielen neuen Benennun-gen die Wissenschaft, wenn aber die neuen Namenschicklich sind, so kann mau sic gelten lassen.
Was nun die Kennzeichen dieses Geschlechts Geschl.betrift, so sind die Seerindcn ein gewurzclrcs, Kenn«oder auf einem andern Körper fcstsitzcndcs, und reiche»,allenthalben mit cellulösen Poris bedecktes Gewach-st, aus welchen Poris die Polypen als Blümchen
Eec 4. hervor