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Sechster Theil : Zweyter Band (1775) Von den Corallen : mit achtzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
806
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826 Sechste Cl. V.Ordn. Thierpfianzen.

und rund sind/ auch sehr oft zusammen saufen.Die Aeste sind grün / aber ein weißer Schleim zwi-schen dem feinen Gewebe / sey Ursache an dem Fisch-gcruch/ und wenn man diesen Schwamm brennet/sey kaum ein thicrischer Gcruch zu spührcn.

In den süssen stillen Wassern anderer Gegen-den gicbt es noch einen gemeinen Schwamm / dersogar den Boden mit einer dicken Rinde-überziehet.

Uebrigens trist cs bey allen Schwammen über-ein/ daß sie ein schleimiges Wesen in ihrem Gewe-be führen / und dieses müßte denn das Thier seyn;jedoch wollen die mehrestcn das faserige Gewebeselbst für das Thier halten/ da doch der thicrischeGeruch/ wenn dieser anders etwas entschei-den kann/ mehr in der Gallert als im Gewebeselbst steckt/ auch hat die Gallert und nicht das Gcwc- 'be die juckende Kraft/ welche wir dem ihnen bcyge-mischten Salze zuschreibcn. Diesem allen aber seywie ihm wolle/ wir werden die Schwämme ebenso wenig als die Corallcn- und Horngcwächsc da-rum beneiden/ daß sie in das Thierrcich erhobensind. Daß wir uns aber von dem ganzen Werke ganzandere Begriffe machen/ daß wir an diesen Ge-schöpfen allen nichts finde«/ das wider die Regelndes Pflanzenreiches streitet/ und daß ihr Vau unsnoch gar nicht als ein thicrischer Bau vorkomme/das werden wir am Ende naher erörtern / und jetzonur noch mit aller Gedüst fortfahren / die folgen-den Geschlechter als Thicrc/ als Polypen/ und wieman sie nur nennen will/ unparthcyisch zu be-schreiben.

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