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Sechster Theil : Zweyter Band (1775) Von den Corallen : mit achtzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
738
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7Z8 Sechste Cl. V.Ordn. Thierpstanzen^

hat. Inzwischen beschreibet es der Ritter als ei-nen corallischen Sramm mir glarren Gelen-ken und abgescbälren Rnien. Der Herr pal«1»d bestimmt diese Art genauer: Es sey nämlichXXV. eine Ifls mir Gelenken, so in drarförmige ge-Lx. r.' gabelte Aeste ausgebreirec ist, und eine gold-gelbe warzige Rinde har. Die Art ist rar,und kommt nach dem Linne aus dem africani,schen oder äthiopischen Meere. Von einer der-gleichen indianischen Gliedercoralle ist lab.XXV. 2 . eine Abbildung zu sehen.

So viel man weiß, wachsen diese Glieder-eoralle über einen halben Schuh hoch, und sindetwas gebogen. Verschiedene Stämme steigen oftnebeneinander in die Höhe, und sind von unten auseinigermaßen in zweyen vertheilet. Sie werdennach und nach dünner, und breiten sich mit zusam-mengewachsenen Aestcn aus. Der Stamm beste-het zwischen jeder Abtheilung aus lauter Gliedern,die lang, rund, steinig, und einigermaßen durch-sichtig sind. Die Farbe ist blaßroth und die Ober-fläche gestreift. Die Knie, welche die beyderseiti,gen Glieder verbinden, sind etwas geschwollen, einwenig gestreift und aschgrau, und von einer leder-artigen Substanz. Diese Knie oder Gelenke sindunten länger als die Glieder, doch oben sind dieGlieder am längsten. Der Fuß bestehet aus einersteinigen Schaale, und die Rinde ist blaß roth,überall mit erhaben runden Wärzchen besetzt, derenMündung eine becherförmige Gestalt hat, von derklaffenden Bekleidung unterschieden ist und sichschließt. An den obern Aesten sind diese Wärzchen- dicht aneinander, an der untern aber stehen siewcitschichtig, und verlieren sich endlich ganz. Dieobern Aeste haben eine sehr dicke Rinde, und dieganze Art ist oft mit der Bandcoralle verwachsen.

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