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Sechster Theil : Zweyter Band (1775) Von den Corallen : mit achtzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
736
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Zkönigs-

coralte.

Hippu-

rls.

Bab.

XXV.

6§.,i.

7z6 Sechste Cl. V.Ordn. Thierpflanzcö.

allein die Blutcoralle steinig sey, da die übrigenArten vielmehr ein knorpeliges, oder wohl garmürbes Vcstandwcsen haben. Inzwischen zeigensich doch alle Arten mchrenthcils in einer baum-förmigen Gestalt, haben aber nicht allc Paros, diein die Augen fallen. Man zchlct folgende sechsArten.

i. Die Königscoralle. I6s Kippuris.

Die Benennung liippuris, welche noch vomClusrus hcrstammct, bedeutet so viel, als einRoßschwcif, und wenn man sich einen wcisscnRoßschwcif der Gliederweise mit einem breitenschwarzen Bande unterbunden ist, in Gedankenverstellet, so hat man einen ungemein rohen Be-grif von der äußerlichen Gestalt dieser au sich über-aus schönen Coraklcnart. Sie bestehet nämlichaus breiten der Lange nach etwas bogig gestreiften,auswendig gelblichweisicn Ringeln, die auf demBruch schneeweiß, stcinhart, und mit etwas dün-ner» oder gleichsam verengert zugezogenen schwar-zen hornartigcn Gelenken unterbrochen ist, so wiedie Abbildung Bub. XXV. kx. i. mit mehrercmlehret. Zwcyerlcy Verschiedenheiten scheinen mch-rcntheilö vor zu kommen. Eine kurze, etwa einenbis anderthalb«:» Schuh hohe dickstammigc Art, mitwenigen und kurzen, stumpfen und gleichfalls ge-ringelten Acsien, die sich oben, zuweilen in zweycn ge-spalten, abgestutzt endigen. Sodann eine dünnereviclästioc und gleichsam reisermäßig dünn auslau-fcnde drcn bis vier Schuh hohe Art. Die einewächst gerne am Strande, in einer Tiefe von zehnbis fünfzehn Faden, auf Klippen, die andere aufder Höhe des Meeres, in tiefen Abgründen. Dasmittelländische Meer wurde zuerst für das Va-terland allein gehalten, man bekam aber hernach