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Sechster Theil : Zweyter Band (1775) Von den Corallen : mit achtzehn Kupfertafeln
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722
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722 Sechste Cl. IV.Ordn. Coraüen.

vielen Kammern über andern Secgewächsen, s-daß es viele Aehnlichkeit mit einer Inerustationvom Tartaro oder Weinstein hat, dergleichen sichauch wohl am Lap der guter: »Fofnung mit man-cherley Farben, als angcwachscne Schwämmchenzeiget, welches der Herr Kallas unter dem NamenHlilleiporu 3 tz 2 riLi 5 ornÜ 8 Xo. 162. verstehet.

5;. Die Kalchcoralle. KLiNepOi-rr

Endlich findet man noch korallenartige Rin-den, Ueberzüge, Massen und ästige Prcductc inverschiedenen Meeren, und an den Küsten, worancs durch die See angespühlct wird, welche in ver-schiedenen Gestalten und Brocken erscheinen, einsehr dichtes und schön corallcnartigcö Bestandwesenhaben, aber im geringsten keine Poros zu erkennengeben, so wie davon XXI V. 1 iA. 6. eine Abbil-

dung von einem solchen ästigen Produkt erscheinet.

In Norwegen brennet man von diesem Aus-wurf des Meeres einen Kalch. In Engellanddünget man die Felder damit, und zuweilen kommes auch unter dem meisten Corall in den Offinnenvor. In den americaniscken Gewässern ist eshäufig, und bildet stch daselbst zu warzenartigen,/a auch einigermassen ästigen und etwas baumför-migcn Gewächsen. Niemand findet Poros darinne,als nur der Herr Ellis. Denn wo wäre sonstPlatz für seine Polypen gewesen?

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Und der Herr Pallas hilft ihm durch, wemer meinet: es müßte doch wohl bey der ersten EMsiehung dieser Stücke, ein thierischcr Vau MGrunde liegen.

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