672 Sechste Cl. IV.Ordn. Corallen.
Es sind nämlich die Röhrchen, welche an-einander siegen, in einander laufen, und mitein-ander geschlungen sind, cylindrisch rund, und nuretwas zusammen gedruckt. Ihre Oberfläche, wodie Enden zusammen stehen, zeiget ancinandcrste-bcndc Ccllen, die miteinander Ketten verstellen,und da man sie meistens als verwittert oder ver-steinert antrift, so findet man die Poren mit ei-ner tbonartigen Erde angefüllct, oder auch wohlhohl." Der Farbe nach sind sie mehrenthcils weiß,doch trist man auch röthliche, gelbe, und auchfast durchsichtigwcisse an, die Erdmasse die sie an-füllct oder umgiebet, sic incrustiret oder verstei-nert hat, ist aschgrau.
Lroinel Icktboxr. 8peL.2. tsb.2z.24.25.26.27.
Z. Die Kriechröhre. lubixorL lerpens.
Noch trist man am Ufer des dalrhischenKnech- Meeres, desgleichen im mittelländischen Meer,eine Art an, welche sehr kurze, an den Ecken inxen;. die Höhe gerichtete Röhrchen hat, die auf ei-nem kriechenden und gabelförmig voneinander wei-chenden Fuße stehen. Denn man sichet sic, gleicheinem dicken Faden, an Steinen oder Corallmasscnanlicgcn, wo sie sich in wurmartige, runde, von-einander weichende Acstc zcrtheilcn, sich an denVcrthcilungcn schmälern, und übrigens, gleich ei-nem netzartigen Gewebe, über die Oberfläche desSteins fortlaufen. Bcy jeder Verglicderung,oder netzartig und gabelförmigen Abweichung derAcste, erhebet sich ein cylindrisch Röhrchen. Zwi-schen den Vcrglicdcrungen aber sichet man aufder Oberfläche des Gesteins nichts anders, alseinige erhabene oder ausgchöhltc Punctc.
Länu. Allioen. scsch l. x». io;, t. 4. k. 26.
4. Das