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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
1082
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Z5.

Taran-

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I'sran-

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Iv82 Fünfte Cl. VII.Ord. Ungeflügelte.

den Schienbeinen wahrnimmt, so wird sie von demWirrer Ocellaiu^ von uns aber noch ihrem Va-terlandc der Ldineser genennet. Der Körper istblaßfärbig und so groß wie eine Taranrul, derHinterleib blaß gcwöikt, und mit einem schwartenRinge umgeben. Das Bruststück aber hat in derMitte einen schwarzen gedoppelten Flecken. Manfindet diese Art zuweilen auf dem chinesischen Per-,zcllan abgemahler.

zz. Die Tarantel, rai-gntulg.

Diese in der alten Geschichte bekannte Spinnehalt sich in Italien, besonders aber in Apulien,sodann in der Barbarei und im Orient auf, istunten schwarz, und die Füße sind untenher schwarzbandirct. Der Körper ist aschgrau, wir aber besitze»auch braunrokhe. Das Bruststück hat sternförmigeFurchen. Die Kiefer, Brust und Schenkel sind, nebstdem Unterleibs vorncher schwarz, und es giebr derenverschiedene Arten, welche in der Größe des Hinterkör-pers einer Eichel gleichkommen, auch gicbl es kleinere.Einige derselben verursachen durch ihren Biß Ennm»düngen, welches sich bey einigen Personen durch eineArt von Wahnwitz zeiget, welchen zu heilen man dieZuflucht zur Musik genommen hat. Zwar wollencs viele heutiges Tages nicht mehr glauben, worumauch der Herr Hourruin selber ist, der sich auf densichnvedistchen D. Aahler beruft, welcher dieseKrankheit in Apulien im Jahr >756. untersucht,und 6c als Würkungen der Mutkerbeschwerungen,die Musik aber als Betrug und Aberglauben anqe»geben hat Auch ist uns nicht unbekannt was unse-rer Beschreibung von den Taranteln in den Anor-riicchen OelicÜL LeleÄne von einem

dictatorischen Reccnsenten entgegengesetzt worden.Mit allem dem aber behalten wir jetzt noch unsere