266.Geschlecht. Milben. 1047
7. Die Kühmihbe. ^csms ricinus.
Auf den Kühen und Hunden halt sich diese Art Kühlauf, so wie die vorige Hundsmrlbc No. z. llioi-- nulbeum war schon bey den Alten die Benennung für die. Kicinurses Jnsect sowohl als für die Schaflaus, und Heyden Griechen hieß es lvroton; schwedisch chlott;holländisch l'ek, odcr ttonäslms. Der Körperist kugelförmig oval, an der Wurzel mit einem run.den Flecken besetzt, und die Fühlhörner sind keulför-miq. Man will die nämliche Art auch auf den See»schildkrörm gefunden haben, und Herr Hourrumfand ein ähnliches Insect von brauner Farbe auf einewestindianischcn Wasserschlange. Sonst sinddie Hunds- und Kühmilben etwas blaß und gelblich,es müßte denn seyn, daß das Bluksaugen ihnen eineandere Farbe gäbe. Die Schafe sind auch nicht frcyvon ihnen, und es kann seyn, daß der Name Kici-nuL bey den Alten auf mehrere Arten zielte.
8 Der Dickfuß. ^carus crsllipes. i
In den schwedischen Gärten hat man einhieher gehöriges Jnscct gefunden, welches kastanien-braun und nicht größer als ein kleiner Floh ist, das-selbige zeichnet sich durch diesen Umstand aus, daßdas zwcyte Paar Füße ungemein dick ist, es sindnämlich die Schenkel desselben wie Krebsscheeren ge-staltet, davon der eine Finger das Schienbein vor-stcllct, und biegsam ist, gestalt denn auch diese Füßenur statt der Hände zum Anpacken, und nicht zürnGehen dienen. Diese Jnsecten sitzen oft ln den Gär-ten in sehr großer Menge beysammcn.
y. Die Fledermausmilbe. ^carus y.vefpeich-'jonis.
Das Bruststück ist kreutzweise eckig, die Füfie müde,haben Nägel, und sind länger als der Körper, ^^or-
D. ^co-
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