1042 Fünfte Cl. VII. Ord. Ungeflügelte.
oder auch ihrer scchse, wohl gezäumet, für einen elf«fenbeiuern Staatswagen mit vier Personen, derüberdaö mit Kutscher, Laquais, Pagen und derglci«chcn besetzet ist, spannen, und solchen von diesenbraunen Hengsten forkziehcn lasten, wie wir derglei«chen mit unfern Augen in Nürnberg gesehenhaben.
2. Der Sandfloh. ?u1ex penetl-Lns.
Diese sonderbare Art wohnet in America ImSande, und dringet den Fußgängern in die Füßeein, legt Eyer in selbigen, und verursacht übleGeschwäre. Der Rüßel ist so lang als der Körper,die Farbe braunroth, der Hinterleib an den Sei«ten gedruckt, und untenher weiß. Diejenigen, diesich in Peru befinden, werden von den SpaniernKi§UL8, und diejenigen, die sich in dem mittägigenAmerica aufhalten, von den Franzosen kiguez,genannt, welche bey den Brasilianern 1un§L heis-sen. Die >ÜAUL8 der peruvianer werden auch(Ikigue8, und in Kio cle Lerbice von den dasi«gen Einwohnern IV1obiy68 genannt. Sie springenaus dem Staube die Füste hinan, fressen sich ein,und erregen Erbsengeschwüre, sie sind viel kleinerals ein Floh, und dennoch oft tödtlich, oder machen,daß man den Fuß verlichren muß.
Adanson fand in Africa an der Küste vonSenegal ähnliche kleine Flöhe in erschrecklicherMenge im Sande, da sie aber nicht höher als drcybis vier Zoll hoch springen, so kann man auf einemLager das nur einen halben Schuh hoch ist, ganzruhig schlafen, und übrigens wären da die Stelzenzu gebrauchen. Ob nun aber alle die angeführtenSandflöhe, deren doch einige braun, andere gelbfind, einige springen können, andere nicht, zu einer«ley Art gehören, ist eine andere Frage» Es man«