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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
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1029
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264-Geschlecht. Läuse. 1029

Warzen zeigen, deren man an den größer« fünfeßehct, die bis hinten mit Härchen besetzt sind. DieVördcrfüße sind am dünnsten, alle aber mit gutenKlauen bewafnet. An den Seiten erscheinet derKörper einigermaßen mit Rippen, und gelblich durch,sichtig oder silberfarbig. Die Fühlhörner sind fünf,gliederig. Der Körper ist mit dünnen Härchen spar-sam besetzt. Die vier Hinterfüße führen nebst denKlauen noch eine krebsscheerenartige Spitze, womitsie sich in die haarige Haut fest einschlagen, so daßsic dem Menschen in der Haut sitzen, und auch miteiner Federmeßerspitze nicht herausmgrübeln sind.

Unreine Leute von liederlicher Lebensart sind oft da-mit behaftet, und durch Linen unzüchtigen Umgangsteckt immer eine Person die andere an, indem sichdiese Thierchen stark vermehren. Es scheinet also ihrSaame schon in unreinen Säften zu liegen, denn dieeinen züchtigen Wandel führen, sind selten damitbehaftet.

Um sie zu vertreiben giebt der Ritter das Ta,backsöhl an, allein bloßes Tabackwaßer, ja Schnupf,raback mit Seife eingerieben und abgewaschen, oderauch Quecksilbersalbe, desgleichen Lau ciel^uvunästhun oft die nämlichen Dienste.

Weil inzwischen diese Art weniger bekannt istals die erste, so wird davon l^ab. XXIX. 6§. 6. XXIX»eine Abbildung, theils in natürlicher Größe, theils K§.6.sehr stark vergrößert, und zwar nach dem Leben,mitgcrhcilet. Ihre Plage soll schlimmer und empfind,sicher seyn, als der vorbeschriebenen Läuse, wenig,stens sind sie so reputierlich nicht als jene.

Z. Die Fußlaus, keöiculus NLinoi6c8. ^

, kicitws ist sonst die Benennung einer Schaf,laus, dergleichen wir in der allerletzten Art der vo, k.ici-

rigen noickss.'