^ 2Z7 Geschlecht. Stechfliegen. 997
^ kegelförmig, länger als der Kopf, und an der Wur«zel viel dicker, als bey allen übrigen Fliegen. DasBruststück ist schwär;. Der Hinterleib eyförmig,
M gelb und glatt. Die Schienbeine sind gelblich, undHz die Flügel blaßfärbig. Deutschland.
2. Der Wadenstecher. Lonopb c?3!citfsn8.
, Diese Fliege Ist einer gewöhnlichen Stubenfliege
Hap! >. dergestalt ähnlich, daß man sic nicht davon unter. Waden,scheiden kann, es scy denn, daß man deu Rüßel un, siecher,tcrsuche. Sie ist es, welche den Pferden und den'ML Rindern in die Beine sticht, daß selbige beständig mit .
den Füßen stampfen müssen, welches ihnen vielleicht»: zur Verdauung des Futters gut ist, und zur Lin-
>Wkh nesscben Benennung Anlaß gegeben hat. WieMn nennen sie Wadenstecher, denn wenn eS regnenwill, kommen sie zu uns in die Stuben, und pflegeniMß durch die Strümpfe empfindlich in die Waden' »t dm zu stechen, und das Blut zu saugen. Sie habengchip' einen scharfen Rüßel, daher sie auch bey erlichenAirH Schriftstellern 8tomox^8 heissen. Der Körper ist^ ^ aschgrau, glatt und eyförmig. Die Fühlhörner findeinigermaßen federartig, und die Ringe des Hinter,
, körpers haben zwey schwarze Puncte oder Flecken.
AE Sie sind überall in Europa bekannt.
Z. Der Rückenftecher. Lonops irritans.
l z« B Diese Art ist der vorigen vollkommen gleich, -nur aber um die Hälfte kleiner, und ist ein wenig Rückeivrauh, wie denn auch die Fühlhörner bürstenartig sind, stechcr.Ihre Wohnung ist bey dem Rindvieh, denen sic be- lrritans(X ständig auf dem Puckel sitzen, daher selbige immermit den Füßen stampfen und mit dem Schwänzeschleudern, welches ihnen eine gesunde BewegungistB' auf das Futter ist. Europa.
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